de | fr | it | en
Fachstelle für Globales Lernen in der Schweiz
Stiftung

Die Stiftung Bildung und Entwicklung ist die Fachstelle für Globales Lernen in der Schweiz. Sie ist in allen vier Sprachregionen vertreten. Die Stiftung Bildung und Entwicklung fördert eine Schule, die Kinder und Jugendliche dazu ausbildet, innerhalb der Weltgesellschaft verantwortungsbewusst zu handeln. Sie richtet sich in erster Linie an Lehrpersonen, aber auch an Bildungsforschende, Bildungsfachleute und Verantwortliche bei Bund, Kantonen und Gemeinden. Sie unterstützt Lehrpersonen aller Schulstufen dabei

  • in Schule und Unterricht Wissen zu vermitteln über globale Zusammenhänge

  • im Unterricht Sensibilität zu wecken für globale Anliegen
  • die Schülerinnen und Schüler zu einem eigenständigen und kritischen Umgang mit globalen Herausforderungen anzuleiten
  • in ihrer Schule einen partnerschaftlichen Austausch über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg zu fördern

Das Angebot

Die Stiftung Bildung und Entwicklung

  • leistet pädagogische und didaktische Unterstützung zur Gestaltung des Unterrichts (z.B. in Form von evaluierten Unterrichtsmaterialien und Projekten)
  • fördert die Integration des Globalen Lernens innerhalb der LehrerIinnen- und Lehrerbildung (u.a. durch Kurse, Module und Beratung)
  • unterstützt Schulen und Organisationen mit Finanzbeiträgen für Schulprojekte in den beiden Bereichen «Nord-Süd» sowie «Rassismus»
  • berät Organisationen und Institutionen zu ihren Dienstleistungen und Produkten für die Schule
  • bietet Organisationen und Institutionen mit gleicher oder ähnlicher Zielsetzung eine Plattform zum Austausch und zur Koordination.

Einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet

Globales Lernen hat seine Wurzeln in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit der 70er und 80er Jahre. Weitere Inputs leisteten die internationale pädagogische Diskussion sowie die Friedenserziehung, die Umweltbildung und das interkulturelle Lernen. Einen starken Auftrieb erhielt die Diskussion um eine globale Erziehung mit der Globalisierungsdebatte anfangs der 90er Jahre.

Globales Lernen ist einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 21 verpflichtet, die auch von der Schweiz 1992 in Rio mitunterzeichnet und am Weltgipfel in Johannesburg 2002 bekräftigt wurde. «Nachhaltige Entwicklung gewährleistet, dass die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse zu beeinträchtigen».


Globales Lernen teilt dieses Ziel mit anderen pädagogischen Querschnittsbereichen, wie etwa der Umweltbildung, der Gesundheitserziehung und der Interkulturellen Pädagogik. Jeder Bereich steht dabei für einen eigenständigen Zugang und leistet seinen spezifischen Beitrag an eine Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das besondere Interesse des Globalen Lernens gilt den Werten einer menschenwürdigen Entwicklung auf der Basis sozialer Gerechtigkeit.

Mail senden
Lesezeichen setzen
Drucken
Suchen in Website
Hilfe anzeigen
Im Katalog suchen
Hilfe anzeigen
Warenkorb aufrufen