Bittere Orangen

Inhalt

Der Dokumentarfilm «Bittere Orangen» begleitet Erntehelfer auf Orangenplantagen in Kalabrien (Italien) und stellt zwei Formen der Orangenproduktion gegenüber: die konventionelle Landwirtschaft und die Fair-Trade-Produktion. Im Zentrum stehen Seydou aus Mali und Pape aus Senegal. Während Seydou in einer provisorischen Zelthütte ohne Wasser und Strom lebt und ohne Arbeitsvertrag arbeitet, wohnt Pape in einem Haus und verfügt über einen geregelten Arbeitsvertrag. Der Film verdeutlicht, dass die niedrigen Preise für Orangen auf einem System struktureller Ausbeutung beruhen. 

In der vorgeschlagenen Unterrichtseinheit des Begleitmaterials vergleichen die Schülerinnen und Schüler zunächst die beiden Produktionsmodelle. Anschliessend übernehmen sie in einem Rollenspiel unterschiedliche Rollen innerhalb der Produktionskette, etwa als Landwirte, Konsumentin, Einkäuferin eines Supermarkts oder Leiterin einer Kooperative. Danach setzen sie sich mit verschiedenen Labels auseinander und gestalten schliesslich ein eigenes Label.

Details
Regie | Land | Jahr
Genre
Dokumentarfilm
Dauer
30 Min.
Alter ab
ab 14 Jahren
Sprachfassung/Untertitel
Mali, italienisch, dt. Untertitel

Kamera
Marcus Zahn, Dieter Stürmer

Schnitt
Janine Dauterich, Peter Klum, Michaela Stasch

Produktion

Lehrplanbezüge
Schulstufen