Jakarta Disorder

Ist Demokratie möglich?
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Inhalt

Der Film handelt von den Herausforderungen, vor denen die junge Demokratie des grössten islamischen Landes der Welt steht: Viele Bewohner/-innen der Megacity Jakarta leben in wilden Siedlungen, sogenannten «Kampungs». Diese Siedlungen sollen nun im Zuge der Stadterneuerung teuren Grossüberbauungen weichen, Tausende Slumbewohner/-innen drohen ihr Zuhause zu verlieren. Zwei charismatische Frauen wehren sich dagegen: Oma Dela, eine Witwe aus dem Slum, und Wardah Hafidz, Leiterin der NGO «Urban Poor Consortium», versuchen die verarmte Bevölkerung zu aktivieren und für politische Partizipation zu gewinnen. Angesichts der anstehenden Wahl des indonesischen Präsidenten entwerfen sie einen Katalog mit Forderungen für ein gutes Leben. Ziel ist, dass derjenige Kandidat, der ihre Forderungen unterschreibt, mit der Unterstützung von eineinhalb Millionen Stimmen rechnen kann. Schliesslich gewinnt ihr Wunschkandidat Joko Widodo tatsächlich die Wahl... Ein Mut machender Film, der zeigt, dass zivilgesellschaftliches Engagement und Solidarität einen Wandel herbeiführen können, ein Lehrstück über Demokratie «von unten».

Details
Regie | Land | Jahr
Format
DVD/VOD mit didaktischem Begleitmaterial
Genre
Dokumentarfilm
Dauer
87 Minuten
Alter ab
ab 16 Jahren
Sprachfassung/Untertitel
Indonesisch, englisch/deutsch/französich untertitelt

Musik
Roumen Dimitrov

Ton
Victor Jaschke; Ascan Breuer

Kamera
Viktor Jaschke

Schnitt
Ascan Breue

Schulstufen